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Festung Kamjanez-Podilskyj

Auf der Spitze des Felsens, buchstäblich umgeben von der Schleife des Flusses Smotrytsch, befindet sich die Festung Kamjanez-Podilskyj – ein architektonischer und historischer Schatz Podoliens. Dieses mittelalterliche Bauwerk, dass es triftig verdient hat das „Sieben Wunder der Ukraine“ Wettbewerb zu gewinnen, ist nicht nur für sein wunderschönes Aussehen berühmt, aber vor allem wegen seiner überwältigenden Unzugänglichkeit, die in zahlreichen Schlachten bewiesen worden ist. Der tiefe Canyon, steile Felsen und das Werk von menschlichen Händen – mächtige Mauern, gestärkte Wehrturme und Bastionen – bieten einen natürlichen Schutz, und sind vertraute Verbündeter der Festung Kamjanez-Podilskyj geworden, die über die sechs Jahrhunderte nur zweimal von den Feinden erobert worden ist.

Die Geschichte der Festung Kamjanez-Podilskyj

Die ersten Erwähnungen vom Kamjanez-Podilskyj und von der Burg, die sich dort befindet, erscheinen in der Chronik von Fürstentum Halytsch-Wolodymyr im 12. Jahrhundert. Bedauerlicherweise marschierte durch das Herzogtum, wie ein verheerender Wind in der Mitte des 13. Jahrhunderts, die Goldene Horde, weswegen sowohl die Burg aus Holz, als auch die Stadt, zerstört und geplündert worden ist. Über ein Jahrhundert gehörte Kamjanez, ähnlich wie andere Ansiedlungen, zu mongolischen Chans, die Beklyarbeks engagierten um sie zu leiten. Das Zerschlagen der Tataren, von dem litauischen Herzog Olgierd 1362, in der Schlacht am Blauen Wasser, war ein Durchbruchmoment der Existenz der Festung Kamjanez-Podilskyj. Demnächst haben die Burg seine vier Brüder aus dem Stamm Koriatovic übernommen. (mehr)

Was kann man erkunden?

Zurzeit ist die Altstadt von Kamjanez-Podilskyj ein Museum unter freiem Himmel, das den Besuchern über 100 verschiedene architektonisch-historische Sehenswürdigkeiten bietet. Zu der Perle des prachtvollen Freilichtmuseums zählt jedoch die Festung, die wegen ihrer authentischen Atmosphäre, ohne jegliche Zweifel, viele begeistert. Während der Besichtigung von den Museumsaustellungen, oder auf einem Ausflug durch die Wehrturme, in Begleitung von einem Reiseleiter, kann man von der Geschichte der Burg und der Stadt so einiges lernen. Für die, die aktiv sein wollen, bietet die Burg zahlreiche Arten von Unterhaltung: Münzen prägen mit eigenen Händen, Armbrustschießen oder Arbeit in einer Keramikwerkstatt.

Einige Mauern der Schlosstürme haben versteckte Ausstattungen, die bestimmten Zeiträumen aus der reichen Gesichte des Kamjanez gewidmet sind. Auf der rechten Seite des Burghofeingangs, befindet sich der östliche Wehrturm, den der Architekt des Königs Hiob Praÿetfuess 1544 entworfen hatte. Im Untergrund kann man einen alten Brunnen aus Stein erkennen. Neben den Brunnen befindet sich ein großes Holzrad, mit dem Soldaten Wasser für ihre Garnison abgebaut haben.

Während der Sommerzeit finden in der Burg viele Feste und Events der mittelalterlichen Kultur statt, Wettbewerbe im Bereich Geschichte und Musikshows. Sehr populär unter den Touristen ist auch der internationale Luftballon Festival, bei dem die Luftballons über der historischen Stadt schweben.

Besuchungstermine der Festung Kamjanez-Podilskyj:

Täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr (im Winter – von 9:00 bis 18:00 Uhr).