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Das Schloss in Chęciny

Beim Aufstieg zum kleinen Städtchen, das den Namen Chęciny trägt, ist es sehr schwer, prächtige Basteien, die lange Schatten auf Spitzen der felsigen Anhöhe fallen, nicht zu bemerken. Jede Trias der schweigenden Wächter der Woiwodschaft Heiligkreuz gehört zur königlichen Residenz, nach der kaum malerische Ruinen bleiben. Mittelalterliche Chęciner Festung, die sich im Weg von Krakau nach Warschau befindet, hatte die Gelegenheit, manche Rolle in polnischer Geschichte zu spielen. Mal war sie eine unzugängliche Festung, mal eine sichere Zuflucht der königlichen Schatzkammer, mal ein Burgverlies für bekannte Häftlinge. Nach einigen grausamen Kriegen des 17. Jahrhunderts wurde das halb zerstörte Schloss auf lange Zeit verlassen und erst eine Renovierung, die in den letzten Jahrzehnten stattfand, schenkte dem Schloss in Chęciny eine Chance, auf Herrlichkeit zurückzukehren.

Geschichte des Schlosses in Chęciny

Für das wahrscheinlichste Datum des Baubeginns der Festung in Chęciner Siedlung hält man das Ende des 13. und den Beginn des 14. Jahrhunderts, als Wenzel II aus der Přemysliden Dynastie der polnischen König war. Die schriftliche Notiz über das Schloss erschien erstmals in unterschiedlichen Urkunden im Jahre 1306, als Władysław I. Ellenlang, nach dem unerwarteten Tod von Wenzel II, aus einer Vertreibung zurückkehrte und Krakau besetzte und versprach auch bei diesem, dass er in Besitz dem Krakauer Ehrenausschuss Castrum (Festung) Chęciny und nahe gelegene Dörfer überließ. Schon im Sommer 1307 nahm die Festung weg, als er den Krakauer Bischof Jan Muskat der Verschwörung verdächtigte und wandelte sie in ein wichtiges und militärisches Zentrum des Landes um.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts trafen kleinpolnische und großpolnische Ritter, Würdenträger und Beamten im Schloss zusammen, was nach manchen Historikern verursachte, dass das ein Muster für Entstehung des polnischen Sejms war. Weil der Erzbischof Janisław sich vor Überfällen der teutonischen Rittern fürchtete, schickte er im Jahre 1318 die Schatzkammer und Heiligtümer aus Dom von Gniezno, um sie dort aufzubewahren, der viele Jahre lang eine Rolle des Geisteszentrums Polens spielte. Die Kapelle, die zur Władysław I. Ellenlang Zeit entstand, war häufig die Zuflucht für königliche Schatzkammer. Im Jahre 1331 versammelte sich unter den Mauern der Festung in Chęciny die Armee, die ins Schlacht von Płowce mit dem Deutschen Ritterorden rückte. (mehr)

Was kann man berücksichtigen?

Im Frühling 2013 begann neue Etappe der Rekonstruktion der Chęciner Festung, während der Archäologen ein Fundament der Bastei entdeckten, die früher unbekannt war und es ist sehr möglich, dass es das älteste Objekt des Schlosses ist. Während der Besichtigung des Schlosses kann man mit eigenen Augen sehen, wie sich einzelne Schlossteile z.B. ursprüngliche Mauern miteinander und hinsichtlich der Farbgebung und Baumaterialien unterscheiden, die in unterschiedlichen Jahrhunderten angebaut wurden und aus umliegendem grauem Kalkstein entstanden und dann mittels helles Sandsteines und rotes Backsteines erweiterten wurden. Der Schlosshof ist mit 9 Meter langen Schutzmauern mit Schießplätzen für Soldaten umgegeben. In einem Teil der Mauer kann man eine Galerie sehen, in der Exekutionen stattfanden.

Das Territorium des Schlosses teilt sich in zwei Teile – das obere und untere Schloss, auch :Przygródek“ genannt. Der Teil des oberen Schlosses ist mit zwei Basteien und Steinmauern, die 2 Meter dick sind, geschützt. Das untere Schloss, das einen großen Hof bildet, ist einer mitviereckigen Bastei und im gotischen Bogen gewölbten Pforte bekrönt. In der Mitte des Schlosshofes kann man ein tiefes Loch sehen, das im Felsen (die Tiefe beträgt bis 10 Metern) geschlagen wurde. Historikern sind der Meinung, dass dieser Brunnen mittels eines unterirdischen Durchgangs mit der Schlosskirche von Bartholomäus verbunden war, die sich vor dem Schlosseingang, neben dem Einfallstor, befindet.

Aus östlicher Bastei, in der sich zur Zeit eine Aussichtsterrasse befindet, kann man Schönheit der malerischer Schlossumgebungen bewundern, z.B. das alte Städtchen Chęciny, mit Grass zugewachsene Heiligkreuzgebirge und entfernte Spitzen der polnischen Tatra. Hinter den Schlossmauern organisiert man häufig unterschiedliche Kostümveranstaltungen, die verschiedenen historischen Ereignissen gewidmet sind. Die Liebhabern von interessanten Empfindungen finden Geschmack an Nachtbesichtigungen des Schlosses, die von einzigartigem und geheimnisvollem Kolorit umhüllt ist.

Zamek Królewski Chęciny plus noc from Castles.today on Vimeo.

Man kann das Schloss in Chęciny besichtigen:

Januar-Februar, November-Dezember – 09:00-15:00;
März – 09:00-16:00;
April – 09:00-18:00;
Mai-Juni, September – 09:00-19:00;
Juli-August – 09:00-20:00;
Oktober – 09:00-17:00